YOGA

STORYBASED YOGA

VOLLES HERZ VORAUS

VORNEWEG

Bei mir im Yoga geht es beherzt zur Sache. Ich nutze das Werkzeug meiner Sprache, um dich zu bewegen. Im Herzen, wie auf der Matte.

Durch die harmonische Dynamik der Asanas und die atmosphärische Kraft der Story, um die herum ich die Stunde aufbaue, und die den mentalen Aspekt mit der physischen Praxis verwebt, wird die Erfahrung im Innen tiefer. Du verbindest dich wie von selbst mit deinem Herzen. In ihm liegt all deine Schönheit, deine wahre Natur und die Freiheit.

DER REIHE NACH

Wann ich mit Yoga angefangen habe, weiß ich gar nicht genau. Ich glaube, ich habe es immer wieder probiert. Mal hier, mal da. Mal sportlicher, mal ruhiger. Mal intensiv, mal sporadisch. Bis ich mich ins Anusara® Yoga verknallt habe.

Dieser Stil hat mir die Augen geöffnet, und ganz besonders das Herz. Zunächst habe ich verschiedene online Angebote wahrgenommen und verzweifelt nach einer Anlaufstelle hier am Bodensee gesucht, wo ich Anusara® Yoga live und in echt praktizieren könnte. Fehlanzeige.

Was soll’s, dachte ich mir. Dann gehe ich halt in die Vollen. Ohne lange nachzudenken, habe ich mich für die Anusara® Elements Ausbildung in Berlin und Hamburg angemeldet und erlebte zweihundert Stunden geballte Inspiration und Motivation. Von Stunde zu Stunde wurde mein Herz voller, offener und weiter. Das ist es! So muss Yoga sein.

Kaum hatte ich die von der Yoga Alliance zertifizierte Ausbildung abgeschlossen, begann ich auch schon mit dem Unterrichten. Ein befreundeter und sehr erfahrener Yogalehrer sagte damals zu mir: Ich finde, mit deiner zweihundert Stunden Ausbildung solltest du noch nicht unterrichten. Hey, dachte ich, kann doch nicht sein Ernst sein.

Nach rund einem Jahr Yogaunterricht mit einer kleinen Gruppe wusste ich, was er meinte. Ich habe in der Ausbildung gelernt, wie man ein Thema für die Stunde setzt und diese entsprechend aufbaut. Ich habe gelernt, wie man dank der Anusara® typischen Ausrichtungsprinzipien gut in die Haltungen reinkommt. Aber kenne ich mich deswegen aus in Anatomie? Keineswegs. Ich weiß nicht mal, wie die Muskeln heißen. Kenne ich mich aus mit den alten Yogaschriften? Keineswegs. Und wenn ich ehrlich bin, tue ich mir mit ihnen eh ein bisschen schwer.

Also habe ich entschlossen, mit dem Unterrichten aufzuhören und stattdessen ein Buch zu schreiben. Okay, das Buch war fertig und ich hatte wieder mehr Zeit für Yoga. Tja, da ging ich wieder auf die Suche nach einer passenden Yogastunde für mich. Und wurde wieder nicht fündig. Mir kommt es vor, als würde mir Yoga ganz laut zurufen: Mach’s doch selber!

Und da war die Idee geboren: Ich will wieder Yoga unterrichten. Aber mit einem anderen Ansatz. Viel stärker noch als bisher will ich mein Talent im Umgang mit Worten in meine Stunden einbauen. Mein Schwerpunkt ist nicht der anatomische Aspekt. Mir geht es um Storytelling – oder besser: Storyfeeling. Wenn du Lust darauf hast, deinen Körper kennst und weißt, wie weit du gehen kannst, dann komm doch mal in einer meiner Stunden vorbei. Ich unterrichte sporadisch in unserer Schreinerei.

PS: Die Basis meines Yogas bleibt definitiv das Anusara® Yoga. Es ist dynamisch, mal kraftvoll und mal sanft. Es ermöglicht einen tiefen Zugang zu unserem Selbst und hilft uns dabei, unser Wesen authentisch zum Ausdruck zu bringen. Die lebensbejahende Philosophie prägt die Übungen auf der Yogamatte ebenso wie unser Verhalten im Alltag.